Michael's website

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Mia und ich leben nun schon fast drei Jahre hier in Australien.

DIE GESCHICHTE
Alles began am 16-November 2005 morgens frueh um 5 Uhr, mit einem Taxi welches uns von unserer Wohnung in Koeln abholte...
Ganz Koeln war noch im Winterschlaf, nur ein paar Lichter waren in wenigen Wohnungen zu sehen. Und die letzte Uebernachting von Mia und mir in der Wohnung die fuer uns ueber fuenf Jahre als kleines zu Hause diente. Alles war leer geraeumt und nur das Futo-Sofa war als ein frueherer Besitz geblieben, der Rest war verstaut in vier riesigen Trollies. Der Rest eines Lebens mit neuer Perspektive und der Wunsch nach Neuem...

Wir begaben uns also an diesem Tag mit gerade mal zwei one-way Tickets, EUR2.000,- in der Tasche plus vier riesigen Trollys und je zwei mittel grossen und zwei kleinen Rucksaecken auf die weite Reise. Bitte fragt nicht wie dies aussah, den ich kann mich nur an die Gesichter erinnern die uns erstaunt und auch mitleidvoll beobachteten. Aber nichts desto trotz war mein Entschluss klar:

GEDICHT (von Ringelnatz)

“In Hamburg lebten zwei Ameisen,
die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chausee
taten ihnen die Beine weh.
Und da verzichteten sie weise
dann auf den lezten Teil der Reise.”

Tja wie weise doch die Ameisen sein koennen, glaubt man Ringelnatz. So versuchten auch wir unser Glueck mit hoehen und tiefen. Wie auf einer Berg und Talbahn und doch kommt langsam Hoffnung auf, denn Mia hat ihren Platz gefunden. Fuer die alten Hasen dauert es etwas laenger, wie lange wird sich immer nur im Einzelfall heraus stellen. Doch egal warum man auch hier sein mag. Die Hoffung war die treibende Kraft.

Und deshalb in Gedanken an alte liebgewonnene Freunde und Umgebungen das folgende Gedicht:

Ein Vater und seine Tochter reisten
und nun sie tag taeglich leisten.
Fuer neues was kommt auf sie zu
und das alles jetzt im nu...

Der Erfolg will nicht meiden
und das auch bei beiden.
Es braucht seine Zeit.
und die ist nicht weit.

Den Platz zu finden
vielleicht unter Linden.
Vieleicht an neuen Plaetzen?
Sie muessen sich nicht haetzen.

Die Zeit will es uns dann leise
zeigen auf unserer Reise.
Die Beine sind gross und auch fit
und der Wille ist auch dabei mit.

Der Weg ist das Ziel der beiden
und das wollen sie nicht meiden.
Trotz tiefen die es auch mal gibt
bleiben sie doch weiterhin fit.

Wir wuenschen jedem von weiten hier,
das auch Du findest was von Dir.
Und auch die Erinnerung ist da
und auch die schoenen Zeiten ich sah.

Alles liebe und Gute
und viel Spass auf der Route.
Wuenschen Michael und Mia sehr weise
dann von dem letzten Teil unserer Reise!!!!

BEGINN EINER REISE
Die erste Etappe war mit dem Taxi zum Hauptbahnhof wo wir unsere alte herzlich nette Freundin Anne traffen (wo rueber wir uns sehr gefreut haben).
Danach ging es mit einem one-way Ticket fuer den ICE direkt zum Frankfurter Flughafen. Da zu dieser Zeit Berufsverkehr war, hatten wir natuerlich viele business Leute um uns herum. Doch wir bekamen nette Unterstuetzung, so das es moeglich war all unser Gepaeck in den Zug und aus dem Zug zu bekommen... es war ein wirklich skuriles Bild :-)

FRANKFURT FLUGHAFEN
Im Flughafen haben wir uns direckt ein checken lassen, leider stellte sich heraus, dass wir 10 Kilo Uebergewicht hatten. Im ganzen natuerlich eigentlich 30 Kilo, aber zum Glueck wurde ich nicht mit eingerechnet :-) Die Stuardess war aber wirklich ein Engel und liess uns mit einer netten Bemerkung einfach durch. Sie sah natuerlich auch noch recht huebsch aus, aber ich wollte mich dann doch nicht in irgnd welche komplikationen bringen. Vieleicht ware dann das Flugzeug ohne uns geflogen und ich haette noch in Frankfurt eine Stuardess geheiratet, na ja Spass beiseite, sie war sehr hilfsbereit :-)

Danach wurden wir wieder recht herzlich von Oma Ruth empfangen die uns schon am Flughafen erwartet hatte. Sie spendierte uns ein schoenes warmes Fruehstueck und trotz der Aufregung versuchten wir alles auf zu essen :-)
Danach verabschiedeten wir uns mit ein paar Traenen und schworen uns sicher mal wieder zu sehen. Sie brachte uns dann noch zur Passkontrolle. Leider haben wir dann den ganzen Wahn des Sicherheitsapparats mitbekommen. Erst einmal musste ich meinen Guertel, meine Trackingschuhe ausziehen und dachte schon auch meinen netten Tangar, aber zum Glueck wurde danach nur unser Gepaeck ueberprueft. Leider stellte sich bei Mia’s kleinem Trolly heraus, das dieser eine vermeintliche Bombe beinhaltete. Das fuehrte dazu, dass wirkliche Panik auf beiden seiten enstand. Bei mir, dass wir nicht den Flieger puenktlich erreichen und bei den Sicherheitsbeamten, dass wir alles gleich in die Luft sprengen wuerden. Das hiesse mich, die anderen und mein eigenes Kind...
Man zeigte mir dann auch auf dem Roentgen Bildschirm die vermeintliche Bombe und fragte mich ob ich das Gepaeck unbeaufsichtigt irgendwo stehen gelassen haette. Tja und in diesem Moment kam denn auch ein bischen Sichheitsbeamtenparanoia bei mir fuer eine zentel sekunde auf...
Aber am Ende kam dann ein besonnener supervisor und ich oeffnete dann die vermeintliche Bombe in seiner Anwesenheit in einer weiter entlegenen Ecke im Securitybereich...
Tja, und wie sich heraus stellte war es ein Stofftiere welches zur stabilisierung Draht beihaltete plus dem langen Fuerzeug fuer Gasherde, welches ich mitnehmen wollte um ein schoenes Lagerfeur zu machen. Natuerlich nicht auf dem Flughafen oder im Flugzeug wie sich hoffentlich jeder denken konnte. Sondern an einer schoenen beach in Australien inklusive BBQ :-)

Nach all der Tragoedie konnten wir dann doch wohlbehalten, ohne die vermeintlich Bombe oder Explosion ins Flugzeug einsteigen. Zumindest weiss ich jetzt wie sich ein Terrorist fuehlen wird wenn er eine Bombe versucht ins Flugzeug zu schmuggeln, einfach ziemlich gestresst...

1. STOP VANCOVER ( Part I. )
Da ich die Route ueber America gewaehlt hatte und ich schon vorhaer von einigen Leuten gehoert hatte das die Flughaefen in America im Gestapo Wahn sind und jeder, wirklich jeder seinen Lebenslauf inklusive seiner vermeintlichen Zukunft vor Securitybeamten ausbreiten musste, dachte ich mir es waere gut Canada (genauer Vancover und dann ueber Honolulu zu fliegen. Gedacht, geplannt und gemacht.
Nach einigen Stunden Flugzeit kamen wir dann in Vancover am Airport an. Wir mussten dann ersteinmal zum checkin Schalter, wo dann ein super alter seniller Beamter von der Flughafen security wieder einmal unser Gepaeck checkte.
Tja und man denke sich nur wieder stellte sich heraus, dass wir vermeintlich Terroristen sind, diesmal war es unsere zehn Zentimer lange Nagelschere die eine vermeintliche Bedrohung darstellte. Langsam wurde ich den auch wuetende und erzaehlte ihm, das dies wohl wirklich extremst waere. Tja und als alter abgehalfteter Flughafen beamter musste er natuerlich seine vermeintliche power zeigen. Am Ende fragte er mich ob ich meine Nagelschere als Paeckchen zugeschickt haben wollte. Worauf hin ich laechelte und dachte na gut warum nicht. Leider musste er mir dann noch einmal netterweise etwas rein wuergen und sagte mir dann ich muesse aber natuerlich dann noch zehn dollar porto zahlen, woraufhin ich ihm dann die Nagelschere als Geschenk machte, da ihr realler Wert gerade mal die Haelfte ausmachte.
Tja, da ich dies in einem leicht zyhnischem Ton machte, fuehlte er sich nicht mehr respektiert, was dazu fuehrte das er meine anderen Sachn aus dem Nageletvuie auch noch unter die Lupe nahm. Daraufhin fuehlte ich ein aufkommende Andrenalin Schupp und ich nutzte somit die Situation meiner klugen Tochter ewas ueber die Deutsche Geschichte zu erzaehlen, halt all die Gestapo und SS stories in leicht verstaendlicher Form. Tja und siehe da dieser alte Mann teilte mir mit er koenne auch deutsch und wenn er wollte koennte er mich abfuehren lassen. Daraufhin platzte mir der Kragen und ich sagte in deutsch er sei ein kleiner Schwachkopf, worauf ich positiv nickte und ihn liebevoll anschaute. Ich glaube in diesem Moment wurde ihm klar, dass er doch nicht in einem Zeitraum von 10 Minuten deutsch lernen konnte und er liess uns weiter gehen...
Zuvor schenkte ich ihm noch das ganze Nageletvuie welches er dann triumphierend in seinen Muelleimer warf. Nun weiss ich warum manche Terroristen Selbstmord attentaeter sind, dass haelt selbst der beste Mensch nicht aus ohne an der zurechnungsfaehigkeit eines kleinen Securitybeamten zu zweifeln. Es ist halt die Zeit der kleinen Leute im kampf gegen den verzweifelten Pasagier der zum Attentater mit einer kleinen Nagelschere bewaffnet das Flugzeug stuermt und den voll bewaffnetten Flight Sheriff inclusive sechs man stuartdess crew plus 2 piloten in seine Gewalt bringt und das ambesten auch noch alles mit kleinem Kind und unbemerkt von den anderen dreihundert Fluggaesten...

++++ news ++++ news ++++ news ++++ news ++++ news ++++

Bild Zeitung Schlagzeilen

Tragoedie in der Luft - Nagelschere als getarnte Killermachine in den Haenden eines Topterroristen. Was kommt als naechstes?

Alleierte und NATO muessen handeln und den Flugraum wieder waffenfrei machen.

Waffenschein fuer Nagelscherren fordert Oppositionspolitiker.

Regierung bereitet Kriesensitzung vor um import von Nagelscherren zu unterbinden.

Linke ruft zum gemeinsamen Streick fuer Freiheit aller Nagelscherren auf.

Nagelschere als Sinnbild der Befreiung.

Wo soll das nur Enden rufen Schweizer Messer Fabrikanten aus....

++++ news ++++ news ++++ news ++++ news ++++ news ++++

1. STOP VANCOVER ( Part II. )
Nun gut, es ist nur eine Fiktion, aber trotzallem unsere Odysee endete noch lange nicht.
Nach dem wir also uns frei, aber ohne Nageletui im Transferbereich des Airports aufhalten konnten. Bekam ich dann von einer netten Person mitgeteilt wir muessten uns natuerlich auch noch bei den Zollbeamten der USA einchecken. Dieser check-in wuerde hinter einem Dirty free shop befinden.
Ich fragte natuerlich mit leicht hoher Stimme wie und warum muessen wir dies tuen?
Da ich ja den Flug so gebucht hatte um vermeintlich unangenehmen Situationen aus dem Weg zu gehn und so die Route ueber Canada buchte. Natuerlich mit ausdruechlicher Beschreibung einer netten jungen Frau aus dem deutschen Reisebuero in Bonn.
Woraufhin ich erfuhr, dass der kleine stop-over in Honululo natuerlich bedeuten wuerde wir betreten das Teritorium der Vereinigten Staaten...
Also dachte ich mir, nichts wie hin zu dem dirty-free-shop. im Eingangsbereich standen zwei schwarzgekleidete Herren mit Walky-Talky in ihren Ohren und einem adreten von Steuerzahlern bezahlten Anzug im Eingangsbereich. Ich dachte, frag sie wo es denn zum naechsten amerikanischen Stuetzpunkt gehe, da ich ich eine nette Ueberaschung haette, aber stoppte dann und dachte mir, was wohl ihre Muetter ueber so viel Anzug und so wenig Persoenlichkeit denken wuerden. Da sie aber freundlich waren und mir den Weg zeigten, konnte ich mein Mitleid nicht zurueck halten und begegnete ihnen mit der gleichen Freundlichkeit... surreal aber wahr...

Tja und wie es nun mal im Leben so geht, gab es natuerlich auch noch eine Steigerung. Wir landeten in einem leicht dunklen Bereich wo drei Passport Schalter waren, mit zwei voll Hormonen strotzenden Special Force Soldaten aus dem Film: “Rambo und das Ende der Zivilisation” mit Arnold Schwarzenegger und Selvester Stalone in den Hauptrollen.
Nun gut, da mir klar war, dass es hier um einen Test ging meine Mitleidfaehigkeit auf die Probe zu stellen, konnte ich nicht darum herum nett und freundlich zu fragen was ich denn zu tuen haette. Der leicht daemliche dreinblickende gedrillte soldatisch aussehende Beamte gab mir in kommandos zu verstehn was ich den zu tuen haette:

(1) Abstand halten
(2) Passport und Flugticket
(3) Finger scannen

Na gut, ich dachte mir, meine Tochter versteht den Typ nicht, das ist gut. Doch auch mir wurde klar das es wirklich ungeheur schwer sei so etwas in seinem ganzen Ausmass (Koerpergroesse, Groesse des Verstandes, Kommando Sprache) zuverstehen. Leider bekam ich nicht das Bild einer Mutter vor meinen Augen, sondern das Bild eines Retorten Babys ohne Mutter in einem Reagensglas serviert...
Trotz allem gelangten wir dann doch noch zum Procedere fuer den Fingerscanner, aber siehe da er funktionierte nicht und nach einer weile verlohr der Beamte seine perfekte Fassung und bat, nein flehte mich an meinen Daumen nicht zu sehr auf den Scanner zu druecken. Am Ende musste er sich einen anderen Scanner von seinem Nachbarn ausborgen und mir wurde klar, Technik hat seine tuecken, vorallem dann wenn man billige Modelle kauft. Es lebe der Fortschritt, denn er zeigt uns doch auch oefters sehr klar den Rueckschritt. Good boys, take care :-)

Der Transitbereich des Flughafens wahr ganz nett, da es einen Brunnen gab und viele, viele Elche aus Stoff. Etwas was Kinderherzen hoeher schlagen laesst. Da Mias Lieblingskuscheltiere ein suesser kleiner Elche war, der immer mit ihr dabei war. Fuehlten sich auf einmal mehr als zwei Lebewesen wohl. Ich mit meinem netten Brunnen und meiner suessen Tochter, Mia mit ihrem Elch und den bis zu zwei Meter grossen Stoff Elchen im Eingangsbereich eines dirty free shops und Mias Elch mit Namen Elchi, der seinen Bruedern einen kleinen Besuch abstattete. Wie einfach doch Kinderherzen zu begeistern sind... :-)


2. STOP HONULULO
Nach Vancover gab es dann einen laengeren Flug nach Honolulu. Da wir nur fuer etwa eine Stunde im Transitbereich waren gab es nicht viel zu sehen. Ausser, dass ich versuchte mit meinen amerikanischen Dollar etwas Kuchen und Kaffe bei Starbacks zu kaufen. Leider waren alle Preise exclusive GST. was dazu fuehrte, dass ich richtig ins rechnen kam . ($7,35 plus GST) Sollte man in Deutschland auch einfuehren, bringt ein gutes Training. So blieb es nicht aus einen Kommentar zu machen. Woraufhin ein richtger Texaner mit Cowboy Hut und so meinte, in Texas waeren die Steuern nicht so hoch oder waren es die Rechenkuenste? Good Cowboy... :-)
Der Transitbereich war ziemlich Schwuehl trotz Aircondition. Gut das wir nur auf der Durchreise waren, denn erschoepft waren wir nun mehr als genung...

ANKUNFT FLUGHAFEN SYDNEY




ANKUNFT SYDNEY METRO
Die ersten drei Tage hatten wir in einem **** Luxus Hotel in der Metro von Sydney verbracht.
Der Taxifahrer brachte uns zu einem falschen Platz und es war ein total anderes Hotel als wir geplannt hatten.

Aber durch den jetlack vier riesigen Trollies und
Dabei haben wir einen jet lag gehabt und uns fuer anderthalb Tage in das Hotel Zimmer zum schlafen
verkrochen. Tagsueber wurde geschlafen und nachts waren wir total aktive.
Da es unsere erste Zeit in unserem Leben war in einem **** Luxus Hotel war, war es schon sehr angenehm
die vielen kleinen Nettigkeiten zu geniessen. Darunter viel der kleine swimming pool auf dem Dach des Hotels
wie auch


(Etwa so wie in dem Buch von den beiden Ameisen beschrieben.)

Dabei gibt es zum Teil gute wie auch weniger gute Dinge zu berichten.